"In der Schweiz hat sich die Gesetzgebung noch nicht gross mit dem Thema beschäftigt. Das liegt u.a. daran, dass die Reichweite von Schweizer Influencern aufgrund der Grösse unseres Landes und der Viersprachigkeit oft beschränkt ist. Anders ist das z.B. in Frankreich, welches als erstes europäisches Land Gesetze explizit für Influencer eingeführt hat. Es gibt deshalb nur wenig Mechanismen, um Kinder wirklich effektiv vor wirtschaftlicher Ausbeutung im Bereich von Social Media Werbung schützen zu können."
Isabelle Wildhaber, Professorin für Privat- und Wirtschaftsrecht an der Universität St. Gallen